____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b
ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ
Espoo
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
top
Espoo [], schwedisch Esbo [], ist mit 320.931 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2024) die zweitgrĂśĂte Stadt Finnlands. Im Sog des Wachstums der benachbarten Hauptstadt Helsinki vervielfachte die ursprĂźngliche Landgemeinde ihre Einwohnerzahl in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und wurde 1972 zur Stadt erhoben. Espoo ist politisch eine eigenständige Stadt, ist aber funktionell Teil einer als âHauptstadtregionâ bezeichneten Agglomeration.
Contents
⢠Geografie
⢠Stadtgliederung
⢠Geschichte
⢠BevÜlkerung
⢠Sprachen
⢠Religion
⢠Politik
⢠Verkehr
⢠Bildung
⢠Sport
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Geografie
Lage und Ausdehnung des Stadtgebiets
Espoo liegt in der sßdfinnischen Landschaft Uusimaa an der Kßste des Finnischen Meerbusens westlich der Hauptstadt Helsinki. Weitere Nachbarstädte und -gemeinden sind Kirkkonummi im Westen, Vihti im Nordwesten, Nurmijärvi im Norden, Vantaa im Nordosten und das gänzlich vom Stadtgebiet Espoos umschlossene Kauniainen.
Die Fläche Espoos beträgt 528,16 km². Unter Ausschluss der Meeresgebiete sind es 330,18 km², wovon 17,96 km² Binnengewässer sind.cite-ref-3[3] Die 58 km lange KĂźstenlinie ist stark gegliedert. Der Stadt vorgelagert ist ein Schärengebiet mit 165 Inseln. Insgesamt befinden sich im Stadtgebiet von Espoo 95 Seen; der grĂśĂte ist der Bodominjärvi. Die hĂśchste Erhebung von Espoo befindet sich im Stadtteil Velskola und liegt 114,2 m Ăźber dem Meeresspiegel.
Siedlungsstruktur
Die Städte Helsinki, Espoo, Vantaa und Kauniainen bilden zusammen eine als âHauptstadtregionâ bezeichnete Agglomeration. De facto handelt es sich um eine einzige GroĂstadt mit Ăźber einer Million Einwohnern, politisch sind die vier Städte aber eigenständig.
Da das starke Wachstum Espoos nur die Fortsetzung des Wachstums von Helsinki auĂerhalb der offiziellen Grenzen Helsinkis war, hat Espoo keine eigene, historisch gewachsene Innenstadt und kein eigentliches eigenes Zentrum. Stattdessen gibt es fĂźnf Subzentren (aluekeskus), auf die sich die kĂźnftige Stadtentwicklung konzentrieren soll. Es sind Tapiola, Matinkylä-Olari und Espoonlahti an der Strecke der âWestmetroâ sowie Leppävaara und Espoon keskus an der Strecke des Schienennahverkehrs.cite-ref-4[4]
Die BevĂślkerungsdichte ist mit 978 Einwohnern pro Quadratkilometer deutlich niedriger als in Helsinki (3108 Ew./km²) und auch etwas niedriger als in den anderen Teilen der Hauptstadtregion. Der GroĂteil der BevĂślkerung von Espoo konzentriert sich auf den sĂźdlichen Teil des Stadtgebiets, der verkehrstechnisch gut an Helsinki angeschlossen ist. Der nĂśrdliche Teil von Espoo ist nur spärlich besiedelt und wird teilweise vom Nationalpark Nuuksio eingenommen.
Stadtgliederung
Espoo besteht aus sieben Stadtbezirken (suuralue), die sich wiederum in insgesamt 55 Stadtteile (kaupunginosa) unterteilen:
| Nord-Espoo : | Bodom, Kalajärvi, Lahnus, Lakisto, Luukki, Niipperi, Perusmäki, RÜylä, Vanhakartano, Velskola |
|---|---|
| Suur-Espoonlahti : | Espoonlahti, Kaitaa, Latokaski, NĂśykkiĂś, Saunalahti, Soukka, Suvisaaristo |
| Suur-Kauklahti : | Espoonkartano, Kauklahti, Kurttila, Vanttila |
| Suur-Leppävaara : | Karakallio, Kilo, Laaksolahti, Leppävaara , Lintuvaara, Lippajärvi, Sepänkylä, Viherlaakso |
| Suur-Matinkylä : | Henttaa, Matinkylä, Olari |
| Suur-Tapiola : | Haukilahti, Laajalahti, Mankkaa, Niittykumpu, Otaniemi, Pohjois-Tapiola, Tapiola , Westend |
| Vanha-Espoo : | Espoon keskus , GumbÜle, HÜgnäs, Järvenperä, Karhusuo, Karvasmäki, Kaupunginkallio, Kolmperä, Kunnarla, Kuurinniitty, Muurala, Nupuri, Nuuksio , Siikajärvi, Vanha-Nuuksio |
Geschichte
Im Stadtgebiet von Espoo lassen sich erste Spuren menschlicher Besiedlung fĂźr die Zeit um 7000 v. Chr. nachweisen. Permanent besiedelt ist das Gebiet aber erst seit dem 12. und 13. Jahrhundert. Espoo lag an der KĂśnigsstraĂe von Turku nach Wyborg. Die erste Urkundliche Erwähnung Espoos stammt aus dem Jahr 1431. Die schwedische Namensform EsbĂĽ dĂźrfte âEspenflussâ bedeuten (äspe ist ein altes schwedisches Wort fĂźr âEspeâ, ĂĽ bedeutet âFlussâ). 1458 lĂśste sich Espoo vom Kirchspiel Kirkkonummi. Das älteste erhaltene Gebäude Espoos ist die um 1490 aus Feldstein erbaute Kirche. 1556 grĂźndete der schwedische KĂśnig Gustav I. Wasa den Gutshof Espoo als KĂśnigsgut, an das immer noch die Krone im Wappen der Stadt erinnert.
Bis weit ins 20. Jahrhundert blieb Espoo eine ländlich geprägte Gemeinde. Noch 1920 hatte sie nur 9000 Einwohner, von denen 70 Prozent schwedischsprachig waren und 75 Prozent in der Landwirtschaft arbeiteten. Die eigentliche Stadtentwicklung setzte erst mit der Ausdehnung Helsinkis in den 1950er Jahren ein. Begleitet von einer massiven Bautätigkeit wuchs die Einwohnerzahl schnell an. Der Dienstleistungssektor wurde zum wichtigsten Beschäftigungsbereich. Das Verwaltungszentrum (Espoon keskus) entstand um die alte Kirche und den Bahnhof. 1963 wurde Espoo zum Marktflecken, 1972 zur Stadt erhoben.
1991 wurde in Espoo die Konvention Ăźber die Umweltauswirkungen im grenzĂźberschreitenden Kontext â die Espoo-Konvention der UNECE unterzeichnet.
BevĂślkerung
BevĂślkerungsstruktur
Die Einwohnerzahl Espoos beträgt 320.931 (Stand 31. Dezember 2024). Damit ist Espoo nach Helsinki die zweitgrĂśĂte Stadt Finnlands.cite-ref-5[5] Ein knappes Viertel der Einwohner der Hauptstadtregion lebt in Espoo.
Die BevÜlkerung Espoos ist jßnger als im Landesmittel: 20 Prozent der Einwohner sind jßnger als 15 Jahre, 69 Prozent zwischen 15 und 64 Jahre alt und 11 Prozent 65 Jahre alt oder älter. Zugleich ist das Bildungs- und Einkommensniveau ßberdurchschnittlich: 44 Prozent der ßber 14-jährigen Einwohner haben einen hÜheren Bildungsabschluss, während es im Landesmittel nur 28 Prozent sind. Das durchschnittliche steuerpflichtige Einkommen pro Arbeitnehmer ist mit rund 35.000 Euro um 42 Prozent hÜher als im Durchschnitt Finnlands. 7 Prozent der Einwohner Espoos haben eine ausländische Staatsbßrgerschaft. Der Ausländeranteil ist damit deutlich hÜher als im finnischen Durchschnitt von 3 Prozent (Stand jeweils 31. Dezember 2010).cite-ref-6[6]
Sprachen
Espoo ist offiziell eine zweisprachige Stadt mit Finnisch als Mehrheits- und Schwedisch als Minderheitssprache. Von den Einwohnern Espoos sprechen 82 Prozent Finnisch und 8 Prozent Schwedisch als Muttersprache (vgl. Finnlandschweden). Die restlichen 10 Prozent entfallen auf andere Sprachen (Stand 31. Dezember 2011). Historisch war das im finnlandschwedischen Siedlungsgebiet an der KĂźste von Uusimaa gelegene Espoo mehrheitlich schwedischsprachig: 1910 sprachen 72 Prozent der Einwohner Espoos Schwedisch als Muttersprache, 1950 waren es immerhin noch 43 Prozent.cite-ref-7[7] Durch den Zuzug aus anderen Landesteilen ist der Anteil der schwedischsprachigen BevĂślkerung in Espoo aber deutlich zurĂźckgegangen, auch wenn er immer noch etwas hĂśher ist als im Durchschnitt der Hauptstadtregion.
Religion
52,2 Prozent der Einwohner Espoos gehÜren der evangelisch-lutherischen Kirche an (Stand 2022).cite-ref-8[8] Die Stadt ist Sitz des Bistums Espoo, zu dem die finnischsprachigen Gemeinden im westlichen Uusimaa gehÜren. In der Stadt bestehen sechs evangelisch-lutherische Kirchengemeinden. Die Domgemeinde sowie die Gemeinden Espoonlahti, Leppävaara, Olari und Tapiola sind finnischsprachig und gehÜren zum Bistum Espoo; die schwedischsprachige Gemeinde, die die schwedischsprachigen Gläubigen im gesamten Stadtgebiet betreut, gehÜrt zum Bistum Borgü.
Die orthodoxen Gläubigen Espoos gehĂśren der orthodoxen Kirchengemeinde Helsinki an. In Espoo befindet sich aber eine Filialkirche im Stadtteil Tapiola. AuĂerdem existieren in der Stadt mehrere freikirchliche und islamische Gemeinschaften.
Einwohnerentwicklung
Noch 1950 hatte Espoo nur 22.000 Einwohner. Innerhalb von fĂźnfzig Jahren stieg diese Zahl auf Ăźber 210.000 an. Zum Jahreswechsel 2008/2009 betrug die Einwohnerzahl Espoos 241.565.cite-ref-9[9]
Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):
Politik
Wie in allen finnischen Städten ist auch in Espoo der Stadtrat (finnisch kaupunginvaltuusto) die hÜchste Entscheidungsinstanz bei lokalen Angelegenheiten. Dazu zählen Stadtplanung, Schulen, Gesundheitswesen und Üffentlicher Verkehr. Der aus 75 Mitgliedern bestehende Rat wird auf vier Jahre gewählt.
Die stärkste Fraktion im Stadtrat stellt mit groĂem Vorsprung die konservative Sammlungspartei. Seit den Kommunalwahlen 2008 ist der GrĂźne Bund zweitstärkste Partei und hat die Sozialdemokraten auf Platz drei verdrängt. Seit den Kommunalwahlen 2008 sind auch die Basisfinnen, eine rechtspopulistische Partei, mit etwa zehn Prozent der Stimmen im Stadtrat von Espoo präsent, während die Zentrumspartei, eine der drei groĂen Parteien des Landes, wie in den meisten GroĂstädten keine grĂśĂere Bedeutung hat. Ebenfalls vertreten sind die Schwedische Volkspartei, das LinksbĂźndnis, die Christdemokraten und die wirtschaftsliberale Partei Bewegung jetzt.
| Partei | KĂźrzel | Stimmenanteil | G/V | Sitze | G/V |
|---|---|---|---|---|---|
| Nationale Sammlungspartei | KOK | 35,8 % | + 2,1 | 28 | + 2 |
| GrĂźner Bund | VIHR | 18,0 % | â 4,4 | 14 | â 3 |
| Sozialdemokraten | SDP | 13,5 % | + 0,9 | 10 | + 0 |
| Basisfinnen | PS | 10,5 % | + 0,7 | 8 | + 1 |
| Schwedische Volkspartei | RKP | 7,9 % | â 0,2 | 6 | + 0 |
| Christdemokraten | KD | 3,7 % | + 0,1 | 3 | + 1 |
| LinksbĂźndnis | VAS | 3,6 % | â 0,3 | 2 | â 1 |
| Zentrumspartei | KESK | 3,0 % | â 0,9 | 2 | â 1 |
| Bewegung jetzt | LIIK | 2,6 % | + 2,6 | 2 | + 2 |
G/V: Gewinn oder Verlust im Vergleich zur Wahl 2017
Der Stadtdirektor (finnisch kaupunginjohtaja) von Espoo ist dem Stadtrat unterstellt und wird von diesem ernannt. Seine Aufgabe ist es, die Verwaltung und den Haushalt der Stadt zu verwalten. Seit 2011 hat Jukka Mäkelä diesen Posten inne.
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
Der am dichtesten besiedelte sßdliche Teil von Espoo ist ßber die in Ost-West-Richtung verlaufende Autobahn Länsiväylä mit der Innenstadt von Helsinki verbunden. Die Metro Helsinki verläuft ungefähr parallel zur Autobahn bis ins sßdliche Espoo.
Einige Kilometer nÜrdlich davon verläuft die Eisenbahnstrecke von Helsinki nach Turku, ebenfalls in Ost-West-Richtung. Sie wird u. a. mit Zßgen des Schienennahverkehrs in der Region Helsinki bedient. Fernzßge halten am Bahnhof Espoo im Stadtteil Espoon keskus. Parallel verläuft die Autobahn Turunväylä.
Die wichtigsten Querverbindungen innerhalb Espoos sind die drei RingstraĂen, die in der Nähe der SĂźdkĂźste beginnen und (abgesehen vom unvollendeten Ring II) in nĂśrdlicher und nordĂśstlicher Richtung nach Helsinki und Vantaa weiterfĂźhren. Der Ring III/Kehä III ist weitgehend autobahnmäĂig ausgebaut. 2023 erĂśffnet wurde die SchnellstraĂenbahnlinie 15 (Raide-Jokeri).
Ansässige Unternehmen
Zahlreiche internationale Unternehmen haben ihren Sitz in Espoo, darunter der Telekommunikationskonzern Nokia und der mit ihm verbundene Mobiltelefonhersteller HMD Global, der Aufzughersteller Kone, die Computerspiele-Entwickler Remedy Entertainment und Rovio Entertainment Ltd., der Papier- und Kartonhersteller Metsä Board, die Energieunternehmen Fortum und Gasum und seit 2022 der Hersteller von Werkzeugen und Booten Fiskars.
Bildung
Espoo beherbergt den Hauptcampus der Aalto-Universität. Diese entstand 2010 durch die Fusion dreier vormals unabhängiger Hochschulen: der Technischen Universität Helsinki, der Handelshochschule Helsinki und der Hochschule fĂźr Kunst und Design Helsinki. Die Technische Universität wurde 1849 in Helsinki gegrĂźndet und in den 1950er und 1960er Jahren wegen Platzmangels in den Espooer Ortsteil Otaniemi verlegt. Dort erhielt sie einen neuen, groĂzĂźgig angelegten Campus, an dessen Planung auch Alvar Aalto mitwirkte. Nach der Fusion von 2010 wurden auch die Handelshochschule und die Hochschule fĂźr Kunst und Design teilweise von Helsinki auf den Campus in Otaniemi verlegt.
Ein bekannter Absolvent der Technischen Universität Helsinki ist z. B. Linus Torvalds, der Initiator des Linux-Kernels. Fßr die Präsentation von Linux 1.0 (der ersten vollständigen und ausgereiften Version des Linux-Kernels) im März 1994 stellte die Technische Universität ihren HaupthÜrsaal zur Verfßgung.
Neben der Aalto-Universität beherbergt Espoo auch einige Fachhochschulen.
Kultur und SehenswĂźrdigkeiten
⢠Der Dom von Espoo stammt aus dem späten 15. Jahrhundert. Er ist mit Kalkmalereien aus dem frßhen 16. Jahrhundert geschmßckt, erhielt sein heutiges Aussehen jedoch erst um 1820.
⢠Die Trabantenstadt Tapiola aus den 1960er Jahren ist von besonderem architektonischen Interesse.
⢠Das Finnische Uhrenmuseum beschäftigt sich mit Zeitmessung sowie der Geschichte von Uhren und Uhrmacherei. Es hat die Aufgabe, Kenntnisse ßber Uhren und Uhrmacherei in Finnland zu fÜrdern.
Sport
Die Männer-Eishockeymannschaft der Espoo Blues spielte bis 2016 in der hÜchsten Spielklasse Finnlands, der Liiga. Das Frauenteams der Blues spielt seit 1990 in der hÜchsten Fraueneishockeyliga, der Naisten SM-sarja, und gewann deren Meisterschaft bis 2017 insgesamt 13 Mal.
Die Männermannschaft des FC Honka Espoo spielte zwischen 2006 und 2014 in der hĂśchsten FuĂball-Liga Finnlands, der Veikkausliiga. Die Frauenmannschaft spielt in der Naisten Liiga, der hĂśchsten Liga im finnischen FrauenfuĂball, und wurde dort in den Jahren 2006, 2007, 2008 und 2017 Meister.
2003 war die Stadt Gastgeber der Para Leichtathletik-Europameisterschaften des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC).
Städtepartnerschaften
SĂśhne und TĂśchter der Stadt
⢠GĂśsta Sundqvist (1957â2003), Bandleader von Leevi and the Leavings
⢠Katriina Elovirta (1961â2018), FuĂballschiedsrichterin, FuĂballspielerin und Sportfunktionärin
⢠Ville Virtanen (* 1961), Schauspieler
⢠Mürten Mickos (* 1962), Entrepreneur
⢠Sami Yaffa (* 1963), Musiker
⢠Jarkko Sipilä (1964â2022), Schriftsteller
⢠JJ Lehto (* 1966), Autorennfahrer
⢠Kari Ketonen (* 1971), Schauspieler
⢠Jere Lehtinen (* 1973), Eishockeyspieler
⢠Juha Raumolin (* 1973), Squashspieler
⢠Susan Aho (* 1974), Sängerin und Mitglied der Band Värttinä
⢠Pekka Kuusisto (* 1976), Violinist
⢠Teemu Riihijärvi (* 1977), Eishockeyspieler
⢠Jukka Eskola (* 1978), Jazzmusiker
⢠Kirsi Heikkinen (* 1978), FuĂballschiedsrichterin
⢠Sami Saarinen (* 1978), Eishockeyspieler
⢠Charly Wegelius (* 1978), britischer Radrennfahrer
⢠Heidi Parviainen (* 1979), Metal-Sängerin
⢠Alexi Laiho (1979â2020), MitbegrĂźnder der Metalband Children of Bodom
⢠Janne Wirman (* 1979), Keyboarder der Metalbands Children of Bodom und Warmen
⢠Kai Mykkänen (* 1979), Politiker und Innenminister
⢠Niklas Hagman (* 1979), Eishockeyspieler
⢠Aki Hakala (* 1979), Schlagzeuger der Band The Rasmus
⢠Jukka Erätuli (* 1980), Snowboarder
⢠Henkka âT. Blacksmithâ Seppälä (* 1980), Bassist der Metalband Children of Bodom
⢠Jarkko Hartikainen (* 1981), Komponist
⢠Emma Kari (* 1983), Politikerin
⢠Krista Kosonen (* 1983), Schauspielerin
⢠Tuuli Petäjä (* 1983), Windsurferin
⢠Nanna Grundfeldt (* 1984), Model
⢠Arttu Wiskari (* 1984), Singer-Songwriter
⢠Eero Ettala (* 1984), Snowboarder
⢠Sami LepistÜ (* 1984), Eishockeyspieler
⢠Teemu Keisteri (* 1985), bildender Kßnstler, Videokßnstler, Fotograf, Tänzer und Discjockey
⢠Mikko Lehtonen (* 1987), Eishockeyspieler
⢠Marcus Sandell (* 1987), Skirennläufer
⢠Laura LepistÜ (* 1988), Eiskunstläuferin
⢠Noora Räty (* 1989), Eishockeytorhßterin
⢠Ella Suitiala (* 1989), Snowboarderin
⢠Tapio Heikkilä (* 1990), FuĂballspieler
⢠Carl Lindbom (* 1991), Basketballspieler
⢠Rasmus SchĂźller (* 1991), FuĂballspieler
⢠Masar Ămer (* 1993), FuĂballspieler
⢠Tim Väyrynen (* 1993), FuĂballspieler
⢠Aaro Vainio (* 1993), Autorennfahrer
⢠Iina Salmi (* 1994), FuĂballspielerin
⢠Mimosa Willamo (* 1994), Schauspielerin
⢠Janne Puhakka (1995â2024), Eishockeyspieler
⢠Emilia Soini (* 1995), Squashspielerin
⢠Milla Punsar (* 1996), FuĂballspielerin
⢠Ella Junnila (* 1998), Hochspringerin
⢠Lucas Lingman (* 1998), FuĂballspieler
⢠Anni Siirtola (* 1998), Hßrdensprinterin
⢠Oskar Autio (* 1999), Eishockeytorwart
⢠Miro Heiskanen (* 1999), Eishockeyspieler
⢠Eetu Vertainen (* 1999), FuĂballspieler
⢠Saku Ylätupa (* 1999), FuĂballspieler
⢠Isac Elliot (* 2000), Sänger, Songwriter, Schauspieler
⢠Anni Kärävä (* 2000), Freestyle-Skierin
⢠Katriina Talaslahti (* 2000), FuĂballspielerin
⢠Dana Leskinen (* 2001), FuĂballspielerin
⢠Viljami Sinisalo (* 2001), FuĂballspieler
⢠Maximo Tolonen (* 2001), FuĂballspieler
⢠Topi Keskinen (* 2003), FuĂballspieler
⢠Anna Pursiainen (* 2003), Sprinterin
⢠Rony Jansson (* 2004), FuĂballspieler
⢠Elli Seiro (* 2005), FuĂballspielerin
Weblinks
Commons
: Espoo
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Espoo
â ReisefĂźhrer
⢠Website von Espoo (englisch)
⢠Website der Aalto-Universität (englisch)
Einzelnachweise
cite-note-11. Maanmittauslaitos (finnisches Vermessungsamt): Suomen pinta-alat kunnittain 1. Januar 2010 (PDF; 199 kB)
cite-note-22. Statistisches Amt Finnland: 11ra -- Key figures on population by region
cite-note-33. â Maanmittauslaitos (finnisches Vermessungsamt) (PDF; 247 kB)
cite-note-44. â Kaupunginjohtaja Jukka Mäkelä: Hyvinvointi ja kilpailukyky syntyvät yhteistyĂśllä Stadt Espoo
cite-note-55. â Statistisches Amt Finnland: 11ra -- Key figures on population by region
cite-note-66. â Tilastokeskus Finnisches Statistikamt: Kuntien avainluvut. Espoo â Esbo
cite-note-77. â John Westerholm: âKansa ja alue. Suomenruotsalaiset osana kansakuntaa ja valtiotaâ, in: Markku LĂśytĂśnen und Laura Kolbe (Hrsg.): Suomi. Maa, kansa, kulttuurit. Helsinki: Suomalaisen Kirjallisuuden Seura, 1999, hier S. 285
cite-note-88. â Kirkkoon kuuluvuus 2022
cite-note-99. â VäestĂśrekisterikeskus (finnisches BevĂślkerungsregister): Suomen asukasluku vuodenvaihteessa 2008â2009 (Memento vom 21. April 2009 im Internet Archive)
cite-note-103. Finnisches Justizministerium: Ergebnis der Kommunalwahlen 2021
cite-note-1111. â Helsinki Times â Borderless friendship: Twin towns & sister cities, 23. April 2014, abgerufen am 24. August 2018